In den letzten Jahren sind pädagogische Konzepte zum Globalen Lernen immer stärker in den Mittelpunkt der Bildungsarbeit von Nichtregierungsorganisationen und Bildungseinrichtungen in Deutschland gerückt und auch der wissenschaftliche Diskurs widmet sich vermehrt Fragestellungen aus diesem Themenbereich. Eines der zentralen Paradigmen der Konzepte Globalen Lernens ist dabei der Dialog mit dem ""Süden".
Ziel des Forschungsprojekts war es, durch die Auseinandersetzung mit dem Globalisierungsdiskurs brasilianischer Erziehungs- und SozialwissenschaftlerInnen einen Perspektivenwechsel anzuregen. Dieser kann schließlich Impulse für einen bilateralen Theorie-Praxis-Dialog geben und damit eine Basis für die gemeinsame Entwicklung pädagogischer Konzepte. Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts standen dabei folgende Fragestellungen:
- Wie wird der gesellschaftliche Wandel im Zusammenhang mit der "Globalisierung" in Brasilien beschrieben und welche Schlussfolgerungen für die Pädagogik werden dort daraus gezogen?
- Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus für einen bilateralen Dialog zur gemeinsamen Entwicklung wissenschaftlicher Theorien und pädagogischer Konzepte?
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie unter "Publikationen"